Bereits im letzten Jahr sind wir auf das junge Renn-Team e-gnition in Hamburg aufmerksam geworden. Wir lieben den Rennsport und die Formula Student ist mit 40.000 Teilnehmern aus rund 500 Teams der größte Ingenieurswettbewerb der Welt. Spannend - auch für uns. Und aus diesem Grund kooperieren wir seit diesem Jahr mit dem Renn-Team. Seit dem Frühling reinigt das Team seine Strecke mit einer unserer FOD*BOSS Matten. Und das funktioniert sehr gut, wie wir kürzlich erfahren haben.

Mit 40.000 Teilnehmern aus rund 500 Teams ist die Formula Student der größte Ingenieurswettbewerb der Welt. Das Ziel ist es, innerhalb eines Jahres einen Formel Rennwagen zu konstruieren, fertigen und testen. Die Teams treten dann in Hockenheim, Spielberg, Silverstone und auf vielen weiteren Rennstrecken gegeneinander an.

Dabei wird in drei Klassen unterschieden. Zu Beginn wurde nur mit Verbrennermotoren gefahren, seit 2010 darf mit Elektromotoren angetreten werden.

Seit 2017 gibt es neben der Combustion und Electric Klasse noch die Driverless Klasse. e-gnition Hamburg tritt mit seinen beiden Rennwagen in der Electric und Driverless Klasse an.

Da es sich bei der Formula Student um einen Designwettbewerb handelt, wurde diese in statische und dynamische Disziplinen aufgeteilt, welche jeweils andere Anforderungen an das Team und den Wagen stellen. Die statischen Disziplinen prüfen dabei das Verständnis der Konstruktion sowie der Fertigungsverfahren, aber auch wirtschaftliche Entscheidungen. In den dynamischen Disziplinen werden Beschleunigung, Kurvenfahrt, Höchstleistung und Ausdauer des Fahrzeugs auf die Probe gestellt.

e-gnition in 2020

In diesem Jahr hat sich das Team einer neuen Herausforderung gestellt und baut einen modularen Wagen, den man in Minuten vom elektrischen Wagen mit Fahrer, zu einem fahrerlosen umbauen kann. "Wir implementieren viele neue Sensoren und mechanische Bauteile, die alle getestet werden müssen", sagt Alexander Christ, Marketing Leiter von e-gnition.

Das Testen des Autos ist allgemein sehr wichtig für ein erfolgreiches Rennen. Die Gewinnung vieler Daten und die dadurch resultierenden Verbesserungen sind essentiell für den späteren Verlauf der Saison.

Sauberer Asphalt - gutes Rennen

Maßgeblich für die Performance des Autos ist der Asphalt. "Wir fahren bei trockenem Wetter mit Slicks, also Reifen die kein Profil haben. Mit solch einem Reifen ist eine gute Straßenoberfläche besonders entscheidend. Wenn der Untergrund staubig ist, oder sich noch Kleinteile auf der Strecke befinden, beeinträchtigt dies die Fahrdynamik maßgeblich", erklärt Alexander Christ.

Das Fahrzeug kann seine volle Kraft von 80 kW, erzeugt durch die vier Elektromotoren, nicht gut auf die Straße bringen, wenn diese zu schmutzig ist. Um die Slicks nicht zu beschädigen und guten Grip zu garantieren, musste das Team daher bis vor kurzem mit Besen die Strecke fegen und Kleinteile einsammeln. Dies dauerte lange und kostete wertvolle Testzeit.

"Hinzu kommt, dass nach ein paar Stunden wieder alles gefegt werden musste, da durch den Abrieb der Reifen die Strecke in einem schlechten Zustand war", erklärt Alexander Christ.

"Mit der FOD Boss Kehrmatte brauchen wir nur noch einen Bruchteil der Zeit um die Strecke zu säubern. Einmal hinter ein Fahrzeug gespannt, den Track abfahren, fertig. So haben wir mehr Testzeit, was uns einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Wir sind sehr glücklich über die Unterstützung von Wiegel und bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit", so Alexander Christ.

Das Wiegel Transport Euqipment Team bzw. FOD*BOSS Team wünscht e-gnition eine erfolgreiche und spannende Renn-Saison!